Sonntag, 23. Juli 2017

Sebesch - Nelidowo

Welcome to Zombieland - unglaublich, wie wenig Lebensfreude die Menschen hier ausstrahlen! Ob jung oder alt, ob am Straßenrand oder an irgendeiner Ladentheke - man ist mit einem desinteressierten, sauertöpfischen Gegenüber konfrontiert - wandelnde Relikte eines gescheiterten Kommunismus. Das ist natürlich nur eine Momentaufnahme, aber für uns durchaus real. Die Versuchung, sich allzu weit in die Pampa zu bewegen, hält sich deshalb - und vor allem auch wegen der katastrophalen Straßenbedingungen abseits der Hauptroute - in Grenzen und wir bleiben nach dem morgendlichen Start entlang einer holprigen Nebenstraße lieber auf der überraschend gut fahrbaren M9. Das ist die Fernverkehrsstraße, die von der lettischen Grenze bis nach Moskau führt und vor der wir uns im Vorfeld wirklich gefürchtet haben. Wir bringen es heute einfach nicht übers Herz, die guten Verhältnisse ungenützt zu lassen und reißen glatte 300 Kilometer herunter! Die Versorgungsabstände und Übernachtungsmöglichkeiten sind sehr dünn gesät und es bleibt uns daher auch kaum eine andere Wahl. Ohne unsere an den Tag gelegte Schnelligkeit und Beständigkeit wären wir hier tatsächlich aufgeschmissen!

Ivans Schwiegermama kocht uns ein feines Frühstück.

Nebenstraße hinter Sebesch

Natur pur soweit das Auge reicht

die M9 begrüßt uns mit Flüsterasphalt

Gegensätze

Baustellen-Abschnitte und frischer Fahrbahnbelag wechseln sich ab

non-verbale Kommunikation, Zeichen Nr. 3: "Vollgas, keine Zeit verlieren!"

russische Souvenirs

1 Kommentar:

  1. Ihr seid einfach nicht zu toppen und auch nicht zu stoppen - Gott sei Dank - bis bald Die Hämmerle's

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